Demographische Grunddaten

In der Region Leipzig-Westsachsen sowie Halle (Saale) und dem Saalekreis finden sich Wachstum und Schrumpfung nah beieinander. Während die Städte Taucha, Schkeuditz, Markranstädt und Zwenkau stabiles Wachstum aufweisen, zeigt sich ein prinzipieller, leicht positiver Trend im engeren Umland des Oberzentrums Leipzig sowie im Zwischenraum zwischen Halle (Saale) und Leipzig. Gemeinde und Städte mit stark negativer Bevölkerungsentwicklung konzentrieren sich an den äußeren Rändern der Landkreise Leipzig und Nordsachsen sowie dem Saalekreis und Burgenlandkreis.

Die Entwicklung der Geburtenrate zeigt bei prinzipiell positivem Trend keine Abhängigkeit zur Zuwanderung auf. Zugleich ist ebenfalls kein eindeutiger Zusammenhang mit dem Durchschnittsalter der Bevölkerung in den jeweiligen Städten und Gemeinden gegeben.

Die Überalterung in der Region hält an, ist jedoch auch stark räumlich differenziert. In den peripheren Räumen ist die Überalterung deutlich stärker und nicht nur auf dörfliche Ortslagen beschränkt. Der positivere Trend gilt vor allem für Kommunen, die im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung Zuwachs durch große Wohnstandorte generiert haben (z.B. Elstertrebnitz) sowie für Kommunen mit guter wirtschaftlicher Entwicklung (z.B. Wiedemar, Leuna).

Kartographie von Anna Dunkl (Leibniz-Institut für Länderkunde) – 2019

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