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Erster Szenarien-Workshop – Saalekreis und Stadt Halle (Saale)

Mit insgesamt 29 Teilnehmer*innen fand am 31.08.2020 der erste Szenarien-Workshop des Projekts Interko2 in Halle (Saale) mit der Stadt Halle (Saale) und dem Saalekreis statt. Neben Themen rund um Flächenmanagement und interkommunale Zusammenarbeit wurden vor allem zukünftige Herausforderungen der Region und Kommunen sowie kurz- und langfristige Lösungsansätze diskutiert.

29 Teilnehmer*innen fanden sich am 31.08.2020 zum ersten Szenarien-Workshop des Projekts Interko2 in Halle (Saale) zusammen. Vertreter*innen der Stadt Halle (Saale) und des Saalekreises diskutierten gemeinsam mit dem Projektteam Themen rund um Flächenmanagement und interkommunale Zusammenarbeit sowie zukünftige Herausforderungen und kurz- und langfristige Lösungsansätze. Nach einer Einführung in das Thema sowie die festgestellten Entwicklungen von Wirtschaft, Demographie und Flächennutzung, teilten sich die Teilnehmer*innen in zwei Gruppen.

Während eine Gruppe die Entwicklung unter Schrumpfungs-bedingungen diskutierte, beratschlagte sich die andere Gruppe zum Umgang mit einem Wachstumsszenario. Nach fast einstündiger Diskussion wechselten die Themen und das jeweils andere Szenario wurde näher beleuchtet. Unterschieden wurde zudem zwischen den verschiedenen Raumkategorien, um sowohl stärker ländlich als auch stärker urban geprägte Gebiete gleichermaßen berücksichtigen zu können.

Diskussion und Voting

Wenngleich sich die meisten Teilnehmer*innen einig waren, dass eine auf den Innenbereich beschränkte Entwicklung zu bevorzugen ist, wurde bereits zu Beginn deutlich, dass erheblich Schwierigkeiten in der Hebung von Potenzialen für die Innenentwicklung bestehen. Ein eingeschränkter Zugriff seitens der Kommunen auf sowie schwerwiegende Verhandlungen zu Brachflächen im Innenbereich sind dabei von zentraler Bedeutung. Nichtsdestoweniger zeigten die Diskussionen, dass die Kommunen sich schwieriger zukünftiger Herausforderungen bewusst sind und diese auch gemeinsam angehen wollen.

„Es bringt uns nichts, wenn wir wahnsinnig viel Zuzug haben, aber unsere Kernorte absterben. Wir müssen allein schon aus dem Grund die Innenentwicklung vorantreiben“
ein/e Teilnehmer*in

Neben den Diskussionsrunden konnten die Teilnehmer*innen in den Kaffeepausen mithilfe von Klebepunkten die für sie wahrscheinlichsten Szenarien auswählen. Zudem wurde über ein direktes Voting mit entsprechenden Geräten interaktiv zu einzelnen Fragestellungen Stellung bezogen. So zeigte sich, dass der Großteil der Teilnehmer*innen den Workshop als Bereicherung erlebt und neue Denkanstöße hatte mitnehmen können.

Fotos im gesamten Beitrag von Anna Dunkl (IfL)

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